St. Pankratiuskirche zu Störmede
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Sprachlehre: Aus dem Kapitel "Sprachlehre" sind nur einige wesentliche grammatikalische Grundregeln und Besonderheiten aufgeführt, dagegen werden viele praktische Hilfen zum Gebrauch der Sprache unserer Vorfahren gegeben.
Die Deklination von Substantiven und die Konjugation von vielen ausgesuchten Verben werden ebenso behandelt wie der Gebrauch von Vor- und Nachsilben, der Wegfall bzw.die Umwandlung von Buchstaben eines Wortes unter bestimmten Konstellationen, die Bedeutung von im Hochdeutschen weniger gebräuchlichen Wortverbindungen usw.
Eine Sonderstellung im Störmeder Platt nimmt der Buchstabe "G" ein. Am Wortanfang stehend wird dieser Buchstabe meist wie ein "Ch" (Kehllaut) gesprochen und dann auch so geschrieben. Dieses im Niederdeutschen seltener ausgebildete Stilelement ist eine der unverwechselbaren Ausprägungen unserer heimischen Mundart.

Das "G" (hd.) erscheint im Plattdeutschen als "Ch" u.a. bei :

Chält - Geld chauhen - gehen choil - üppig
Chaufel - Gabel chellen - gelten chräut - groß


© Franz Kemper                                                                                      http://www.stoerme.de